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AUTOMATISCH RADIO AUFNEHMEN MIT BESTER QUALITÄT
Version: 2008-07-28
 

Dies ist ein Loesungsvorschlag zur Loesung mehrerer komplexen Probleme, mit der man in der modernen Zeit konfrontiert wird. Hiermit moechte ich mein Wissen an alle weitergeben, damit auch andere was davon haben. Dies ist nur ein Loesungsvorschlag, loesen muss jeder seine Probleme selbst.

* Einrichten: Automatische Aufnahme vom Radio mit maximaler Qualität
* Feststellung: Mono besser als Stereo
* Vorgehensweise: Von 16 bit Stereo 48,000 khz nach Mono 44,100 khz und 16 bits/sample, dann Normalisieren der Lautstaerke, dann das Wichtigste Anheben der durchschnitts Lautstärke auf 95 Prozent
* Automatisch Nummerieren Umbenennen der Dateien
* Kompression: maximale Qualität Umwandlung von WAV nach FLAC, OGG Vorbis oder MP3 und umgekehrt
* Vergleich: Bitratentest bei MP3

Jeder hat seine Traeume und Wuensche. Jeder verwirklicht diese auf seine Weise. 1990 interessierte ich mich sehr fuer Videospiele, Atari 2600, C64, Amiga 500, Nintendo NES und spaeter SNES. Mit der Zeit jedoch wuchs mein Interesse besonders auch fuer Musik. Leisten konnte ich mir als Jungendlicher CDs jedoch gar nicht, viel zu teuer waren CD Player, und die CDs an sich waren auch nicht guenstig. Fuer 400 DM kaufte ich eines Tages eine Sentai Minianlage, in dem auch ein CD Player eingebaut war. Meine erste gekaufte CD war die Single von DJ Bobo - Somebody dance with me, die ich auch heute noch besitze.

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Immer die neuesten Musik Lieder zu haben, das war zur damaligen Zeit unmoeglich und zu teuer. Im Radio gab es eine Sendung Charly 2000, die gute Mixes und aktuelle Titel abspielte. Was waere wenn ich diesen zeitlichen Zustand aufnehmen festhalten koennte um es spaeter immer wieder zu wiederholen ? So hat man immer die neuesten Lieder. Die Rede ist von Radio Aufnahme. Aber worauf ? Auf Kassetten ? Kasseten erlauben nur max 120 Minuten Stereoaufnahme auf normalem Band, Mono in Verbindung mit doppelter Spielzeit ist nicht moeglich. Kassetten verschlechtern die Tonqualitaet, je nach Band, je nach Aufnahmegeraet, beste Qualitaet ist nur mit 3-Kopf Dolby B C S HX PRO und Hinterbandkontrolle moeglich. Die Kosten waren sehr hoch. Es gab 3 Kassettentypen, normal, chrom, und metal. Fuer metal Kassetten braucht man ein separates Kassetendeck, Kostenpunkt damals 400 DM und hoeher. Die fuer mich mit der besten Klangqualitaet (superfeine Hochtonwiedergabe) waren die BASF Chrome Maxima II.

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Die Verwaltung der Aufnahmen auf Kassetten ist total unbequem, es gibt keinen Index, es gibt keine Suchfunktion, einzelnen Liedern kann man keine Namen vergeben. Im Fernsehen sah ich einen kleinen Bericht ueber die Sony MiniDisc, deren Etwicklung ich ueber HiFi-Zeitschriften verfolgte. Die ersten Minidisc Geraete wurden als schlecht deklassiert, die Preise dieser Geraete bewegten sich um die 2000 DM. Im Jahr 1996 kam das MDS-JE 500 in den HiFi Magazinen, es wurde mit hervorragender Qualitaet bewertet und kostete nur 500 DM.

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Sony wollte damit die Kassetten abschaffen. Auf der Minidisc kann man 1 Millionen mal aufnehmen ohne dass die MiniDisc schlechter wird, das war schon mal viel besser als Kassette. Ausserdem kann man bis zu 160 Minuten in Mono aufnehmen, die Aufnahme in Stuecke schneiden, Namen vergeben, Unbrauchbares loeschen und dadurch wieder Speicherplatz gewinnen. Also hab ich mir das MDS-JE 500 gekauft. Zusaetzlich dazu hab ich mir noch das Kathrein UFD-232 mit 2 Zeilen Dotmatrix Display mit Astra Digital Radio gekauft, weil AM/FM Radio doch sehr viel rauscht und wenn man sich im Zimmer bewegt, dann verursachte das Empfangsstoerungen.

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Ich erinnere mich noch als ich mal Charly 2000 (Radio Ladies First, spaeter auf Radio Regenbogen) aufgenommen habe und ein guter Mix lief, dass ich durch meine Bewegung Stoerung verursachte und deshalb so lange im Zimmer stehen blieb und mich nicht mehr bewegte bis der Mix komplett aufgenommen war. Ueber das Astra Digital Radio habe ich dann Musik Sendungen vom Radio aufgenommen, Strom Timer gesteuert, ich musste also einen Steckdosentimer mit Einschaltzeit und Ausschaltzeit programmieren und auf dem MDS-JE 500 den Timer Schalter auf REC stellen, das wars. So hatte ich immer die neuesten Lieder und sogar Lieder, die super genial sind, aber nie als CD veroeffentlich wurden. Auch hatte ich manche Lieder, die erst 5 Jahre spaeter auf CD veroeffentlicht wurden. Ich war also in der Vergangenheit schon in der Zukunft. Ein MiniDisc Walkman mit Equalizer gab es nicht, Equalizer ist jedoch fuer mich fuer Musik hoeren unterwegs das Wichtigste. Ausserdem war fuer 700 DM ohne Equalizer ein MiniDisc Walkman einfach viel zu teuer. Also hab ich die Lieder die ich Unterwegs hoeren wollte von MiniDisc auf Kassette aufgenommen (MiniDisc ist genial als qualitativer temporaerer Speicher) und unterwegs auf meinem Panasonic RQ-P266 mit 4 Band Equalizer angehoert. Bei der Aufnahme auf Kassette habe ich Dolby B aktiviert, dadurch wurden die Hochtoene angehoben, bei der Wiedergabe habe ich im Panasonic Dolby B nie aktiviert, dadurch wurden die Hochtiene nicht gemindert. Der Klang war auf Chrome Maxima II einfach genial.

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Anfangs waren meine Aufnahmen auf Minidisc alle noch in Stereo und ich selbst leidete an Speicherknappheit bei meinen MiniDiscs, die ja Anfangs auch sehr teuer waren (erst Jahre spaeter hab ich fuer 10 DM fuer eine 80er MD im Angebot gezahlt). Durch die Vielfalt der Radiosender war auch der Stereoklang stark unterschiedlich. Die Radiosender scheinen ihrem Ton ein persoenliche Note zu verleihen, oder verleihen zu muessen. Ein Radiosender war laut, andere leiser, bei einem die Baesse und Hoehen sehr stark angehoben (DASDING), bei anderem geringe Lautstaerke (sunshine live), bei N-JOY Radio war der Stereo Klang ueberdimensional verstaerkt und klang dadurch gut bis außergewohnlich schlecht. Wuerde man ein und dasselbe Lied ueber jedem dieser einzelnen Radiosender anhoeren, so klingt es bei jedem extrem anders. Wie kann man derart unterschiedliche Klaenge vereinheitlichen und auch die Lautstaerken ? Ich habe es mal mit Mono Aufnahme versucht und mir die Ergebnisse angehoert. Ich war sehr schnell begeistert vom Ergebnis, alle Lieder klangen in Mono bei allen Radiosendern einheitlicher, vor allem aber im Ton kraeftiger. Statt 80 Minuten konnte ich 160 Minuten auf jeder Minidisc aufnehmen. Ich hatte einfach doppelt soviel Kapazitaet. Je mehr ich unterwegs in Mono hoerte, desto besser konnto ich leise Geraeusche in der Umgebung Orten. Ich habe sehr schnell mein Hoervermoegen durch Mono Musik wiedergewonnen. Die Stereo Musik hatte mir das alles geraubt. Seitdem hab ich alle meine Lieder nur noch in Mono. Mittlerweile sind meine Ohren so empfindlich auf "Stereo Signale", dass ich sogar eine tickende Uhr orten kann, die sich in einem Schrank befindet (darueber war auch meine Freundin damals erstaut). Ich sagte ihr, dass irgendwo eine Uhr tickt. Sie sagte es gibt keine und Sie hoere auch kein Ticken ausser das Ticken von der grossen Uhr an der Wand. Darauf hin hab ich mich auf den Schrank zu bewegt wodurch bei mir das "andere Ticken einer weiteren Uhr" lauter wurde und ich den Uebeltaeter gefasst hab. Weil die Uhren nicht synchron tickten, ging mir das sowas von auf die Nerven. Aber das Wahrnehmen des Tickens von einer lauten Uhr und einer viel leiseren im Schrank hinter geschlossenen Tuer befindlichen Uhr, dazu muss man doch Wissen was man hoert. Ein trainiertes Hoervermoegen, das haben heute nur noch die Wenigsten, Schuld daran ist das Konsumieren von Stereo Musik. Die Aufnahmen von Astra Digital Radio (ADR) auf MiniDisc waren schon qualitativ deutlich besser als die Aufnahmen vom AM/FM ueber die Zimmerantenne, jedoch stelle man sich die Frage, ob es denn nicht nochmals besser geht. Ueberlegen wir uns mal den Weg, den die Musik hinter sich hat, bis sie in die Ohren gelangt. Aufnahmen werden im Studio gemacht oder elektronisch per Computer, diese werden in 16 Bit pro Sample, und in 44100 Hz, in Stereo auf CD Audio verlustfrei gespeichert. Ein Radiosender legt diese CD ein, startet die Wiedergabe, das Signal wird noch mit einem Equalizer veraendert (DASDING) oder der Stereo Effekt wird angehoben (N-JOY Radio) bzw es wird mit geringerer Lautstaerke als Normlautstaerke gesendet, vor dem Senden zum Satelliten werden die bereits veraenderten Audio-Daten in das MP2 Format verlustbehaftet komprimiert mit unterschiedlicher Bitrate je nach Radiosender. Dieses verlustbehaftet komprimierte Audiosignal kommt ins LNB von Satelliten Antenne (Schuessel) des Konsumenten und wandert von dort zum SAT-Receiver. Im SAT-Receiver wird der verlustbehaftet komprimierte Ton verlustbehaftet nach WAV dekomprimiert und ueber TOS-Link / SPDIF Coax digital an den MiniDisc Recorder weitergeleitet. Der MD Recorder bekommt ein WAV Signal und komprimiert diesen ein zweites mal verlustbehaftet nach ATRAC. Kann man diese letzte erneute verlustbehaftete Speicherung mit ATRAC irgendwie umgehen ? JA! Da die MiniDisc heute nicht mehr den modernen Anspruechen nachkommen kann, habe ich alle meinen MiniDiscs mit dem Computer ersetzt.

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Der Sat-Receiver wird mit einer SAT-TV Karte von "TechniSat SkyStar 2 inkl. Fernbedienung" ersetzt. Mit dieser TV Karte kann man Radio Sendungen im ORIGINALFORMAT ohne jeglichen Verlust aufnehmen. Die SAT-TV Karte wird in den PC eingebaut.

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Frage: Geht die Aufnahme auch ohne Computer ?
Angtwort: Nicht ganz ohne Computer, aber teilweise schon. Definitiv moeglich ist das programmierte Aufnehmen von Radiosendungen auf USB Festplatte mit dem Sat Receiver Smart MX 40.

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Die aufgenommene Dateien haben die Endung ".gts" (gts muss man auf dem Computer in ts umbenennen) bzw ".ts" und muessen mit dem Programm PVAStrumento von ts nach mp2 "umgewandelt" gedemuxed werden. Wie mit den mp2 Dateien weiter verfahren wird, steht weiter im Text.

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Demuxen bedeutet aus einem Stream, in dem viele Video/Audio/Data Spuren drin sein koennen, nur das zu nehmen was man braucht. In unserem Falle sollte sich bei Radiosendung Aufnahme nur eine Audiospur in der ts Datei befinden. Der Vorgang demuxen ist nichts anderes als ein Filter, der jedoch die Qualitaet nicht verschlechtert. Alternativ zum Smart MX 40 gibt es seit 2008-06-28 auch den SAT Receiver Comag SL 50, bei diesem heissen die Dateien ".dvr" und muessen mit dem DVR Export Tool nach ts gemuxt werden. Auch beim SL 50 kann man per USB Anschluss auf USB Festplatte aufnehmen. Ich kann an dieser Stelle keine weitere Angaben dazu machen, weil ich dieses Geraet nie live in Aktion gesehen habe, den Smart MX 40 jedoch schon. Der Comag SL 50 hat aber dennoch einen ausschlaggebenden Vorteil, er hat einen HDMI Anschuss, somit kann man verlustfrei das Bild vom Sat Receiver auf einem LCD/TFT Fernseher anschauen.

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Egal ob PC mit Technisat Skystar 2 oder Smart MX 40 oder Comag SL 50, entscheidend ist dass nun die Radioaufnahmen die Dateiendung mp2 haben. Diese MP2 Dateien haben die 100 % identischen Dateninhalt, die ein Radiosender an den Satelliten geschickt hat. Frueher hatte ich nur von Astra 19,2 aufgenommen, doch seitdem der Radiosender BBC Radio One auf Astra 28,2 ausgewichen ist musste ich mittels eines Diseqc 1.2 Motors nachhelfen. Die TechniSat SkyStar 2 ist fuer das programmierte automatische Drehen des Diseqc 1.2 Motors nicht geeignet, also hatte ich mir ein Twin-LNB und einen Comag SL-65 SAT-Receiver extra zum drehen des Satelliten gekauft. Auf dem Comag SL-65 programmiert man erst mal die unteschiedlichen SAT Positionen unter Sat Einstellung und speichert. Ein Beispiel wie man nun von 2 unterschiedlichen SAT Positionen mit Diseqc Motor Radio aufnimmt. So koennte ein persoenlicher Radio-Aufnahme Wochen Stundenplan aussehen.

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Man nimmt an, dass man ueber das Wochenende nicht zu Hause ist. Wenn man aber Sonntag abends nach Hause kommt, muessen trotz Abwesenheit alle Wunschradiosendungen automatisch aufgenommen worden sein. Samstag Nachmittag Um 16:00 bis 20:00 Uhr soll der Sat AUTOMATISCH auf die Position 19,2 Grad zeigen damit vom Radio Sunshine Live die German DJ Playlist aufgenommen werden kann. Von 22:00 Uhr Samstag Nacht bis 01:00 Uhr Sonntag morgens soll dann aber von BBC Radio One die Westwood Rap Show aufgenommen werden, und deshalb muss der Satellit Motor den SAT auf 28,2 Grad drehen. Von 03:00 Uhr bis 05:00 Uhr Sonntagtag morgens soll der Satellit AUTOMATISCH erneut auf die Position 28,2 Grad zeigen, damit von BBC Radio One die Drum N Bass Show Fabio and Grooveraider One in the Jungle aufgenommen werden kann. Dazu muss Man einerseits den Sat Receiver mit einem beliebigen Programm je nach SAT Position programmieren, und zur gleichen Zeit muss auch der Computer laufen und die Aufnahme im DVBViewer Recorder von TechniSat SkyStar 2 auf Aufnahme programmiert sein. Nach einmaliger Programmierung muss man uebers Wochenende nicht mehr beim Computer sein, alle Aufnahmen erfolgen automatisch. Der Technisat DVBViewer sieht so aus, und wenn man nach obigem Stundenplan den Rekorder programmiert, dann sollte der Rekorder folgendermassen aussehen. Auf dem ersten Bild sieht man uebrigens noch dass der Ton stumm geschaltet ist, der DVBViewer Verknuepfung wird ins Autostart kopiert, damit er bei JEDEM Einschalten des Computers startet, aber wir wollen ja nicht staendig den Radioton vom DVBViewer hoeren wenn wir vor dem PC sitzen. Schaltet man den Ton einmal stumm und schliesst den DVBViewer, so merkt er sich das und bei Neustart bleibt der Ton solange stumm bis man es selbst wieder aktiviert. So kann man nebenher ueber Winamp seine Musik hoeren und wird von der Radioaufnahme oder vom Radioton nicht gestoert.

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Unter Einstellungen muss man unter Rekorder das aufteilen nach 86 MegaBytes (MB) aktivieren. So wird der Rekorder nach ca 1 Stunde Radioaufnahme eine neue Datei anlegen. Dies ist wichtig damit man sich spaeter Stunde fuer Stunde durch die Radio Aufnahme durchlagen kann. Wenn man das nicht tut, wird die aufgenommene mp2 Datei bei 4 Stunden ca 258 MegaBytes gross, und bei Umwandlung von mp2 nach WAV ist die WAV-Datei ca 2800 MegaBystes gross und der Nero Wave Editor 2.0.0.61 kann diese WAV-Datei nicht mehr oeffnen oder bearbeiten. Bei 86 MB Dateigroesse wird die aufgenommene mp2 bei Umwandlung von mp2 nach WAV ca 700 MegaBystes gross und der Nero Wave Editor 2.0.0.61 kann diese WAV-Datei problemlos oeffnen, damit man daraus seine Lieblingslieder ausschneiden kann.

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Zugegeben, die Loesung mit Diseqc Motor ist relativ umstaendlich, denn man muss doppelt programmieren: den Sat Receiver fuer die Drehung des DISEQC Motors (ich habe dafuer kein Bild) und die TV-Karte fuer die Aufnahme des Radiosenders und Speicherung der Datei im MP2 Format. Mittlerweile haben wird das Jahr 2008, und erneut war ich auf der Suche nach einer besseren, bequemeren Loesung. Die Drehung des Motors verursacht Geraeusche, die kann sich als stoerend auswirken. Die beste, modernste Loesung ist eine Multifeed anlage mit einem "4/1 Spaun SAR 411 F" Diseqc 2.0 Schalter. Vorteile sind dass keine Geraeusche verursacht werden, einzig und allein die TechniSat SkyStar 2 TV-Karte fuer alles ausreicht. Ein Motor und ein weiterer SAT-Receiver zum Drehen des Motors ist nicht erforderlich. Bis zu 4 Sat Positionen kann man mit einer einzigen SAT-Schuessel
MAXIMUM E-85 Multifocus Antenne + 5er Multifeedschiene
empfangen:

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Die Besonderheit bei dieser SAT-Antenne ist dass man sie fuer den Multifeed Empfang nach links verdrehen kann. Somit sind die LNBs auf der Multifeed Schiene nicht waagrecht, sondern (von vorne gesehen) schraeg von links oben nach rechts unten.

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Die LNB-Reihenfolge von links nach rechts (wenn man Hinter der SAT-Antenne steht):
Hotbird 13,0 Ost mit 1380 TV-Sendern und 560 Radio-Sendern
Astra 19,2 Ost mit 870 TV-Sendern und 300 Radio-Sendern
Astra 28,2 Ost mit 750 TV-Sendern und 230 Radio-Sendern
Turksat 42,0 Ost mit 730 TV-Sendern und 200 Radio-Sendern
Das ergibt in Summe 3730 TV-Sender und 1290 Radio-Sender, bei dem mit einer einzigen Schuessel fuer jeden was dabei sein sollte. Darueber hinaus kann man je nach Bedarf:
4 Universal LNBs ==> nur 1 Teilnehmer
oder
4 Twin LNBs und 2 "4/1 Spaun SAR 411 F" Diseqc Schalter ==> 2 Teilnehmer
oder
4 Quattro LNBs und 4  "4/1 Spaun SAR 411 F" Diseqc Schalter ==> 4 Teilnehmer
benutzen. Jeder Teilnehmer hat ein unabhaengiges Kabel, an den ein SAT-Receiver angeschlossen werden kann. In Verbindung mit
4 Quad LNBs und einem externen Spaun Multischalter "SMS 17089 NF" ==> kann man sogar mehr als 8 Teilnehmer an die Sat-Schuessel anhaengen, und das alles in bester digitalen Qualitaet. Jetzt haben wir also unsere vom Radio aufgenommene MP2-Dateien.

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Das Ziel ist aus diesen mp2 Dateien, die jeweils 1 Stunde Spielzeit haben, nur die Lieder zu behalten die uns gefallen. Der Rest wird geloescht. Dazu wird die mp2 Datei mit Hilfe von Lame und Razorlame nach WAV umgewandelt (beides muss man von Guugl runterladen und am besten im selben Ordner speichern). Man startet Razorlame, geht zum Windows Explorer, markiert dort alle MP2 Dateien und schmeisst diese per "Drag and Drop" in den Razorkame. Dort klickt man 2 mal auf File, damit die Dateien nach Dateiname sortiert werden, und dann auf Decode, jetzt wandelt Razorlame mit Hilfe von Lame die MP2 Dateien nach WAV um.

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Jetzt muss jede WAV Datei eins nach der anderen manuell verarbeitet werden. Die Nero Wave Editor.lnk (Verknuepfung) wird in den selben Ordner kopiert, wo die WAV Dateien liegen. Per Drag and Drop wird die oberste WAV Datei auf die im selben Ordner liegende Nero Wave Editor Verknuepfung geschmissen, dadurch startet der Nero Wave Editor mit der Wave Datei, der Vorteil hierbei ist man muss nicht extra "Datei oeffnen" im Nero Wave Editor druecken und die WAV datei muehsam im Explrorer Dschungel suchen.

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Auf Lupe plus muss man 2 bis 3 mal druecken so dass man ca 10 min in der Horizontalen Leiste sieht, so kann man bequem in 2 Minuten Schritten weiterkommen beim reinhoeren.

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Mit der Leertastet startet und stoppt die Wiedergabe. Man klickt mit der Maus ins Gruene immer 2 Minuten vorwaerts und drueckt dann 2 mal Leertaste. So stoppt die Wiedergabe an der momentanen Stelle und startet von weiter hinten wo man mit der Maus reingeklickt hat. So kann man schnell sinnlose Nachrichten und vor allem unbrauchbare Staumeldungen ueberspringen und direkt zur puren Musik springen. Hat mein kein einziges Lied in einer WAV Datei fuer gut befunden, so kann man den Nero Wave Editor schliessen, und dann diese WAV Datei loeschen, und mit der naechsten fortfahren. Waehrend man eine Datei nach interessanten Liedern durchsucht, schmeisst man bereits die naechste WAV Datei in den Nero Wave Editor, dadurch oeffnet sich ein zweites Nero Wave Editor Fenster. Und immer wenn man mit einer WAV Datei fertig ist, sollte man die uebernaechste wieder in den Nero Wave Editor schmeissen, damit man nicht auf den Ladevorgang warten muss. Gefaellt einem ein Lied, so sucht man den Afangspunkt des Liedes. Dazu muss man ein paar Minuten nach Links scrollen, und dann wieder mit der Maus reinklicken und 2 mal Leertaste bis man die Anfangsstelle des Liedes gefunden hat. Eventuell sollte man mit Lupe Plus Symbol noch weiter reinzoomen um noch exakter arbeiten zu koennen. An der Stelle wo das Lied beginnt befindet sich eine vertikale Linie. Man klickt mit der Maus auf diese vertikale Linie (Markierung) und haelt dabei die linke Maustaste gedrueckt und bewegt die Maus ganz nach links auf den Bildschirm bis der Anfang der WAV Datei erreicht ist. Jetzt laesst man den linken Mausknopf los und klickt oben auf das Ausschneiden Schere-Symbol. Der unbrauchbare Anteil ist jetzt weg, drueckt man die Leertaste, so beginnt die Wiedergabe vom Anfang des gefundenen Liedes. Mit Lupe Minus Symbol zoomt man wieder raus und sucht das Ende des Liedes, hat man es gefunden, so klickt man wieder auf die vertikale Linie und schiebt die Maus wieder bis ganz nach links zum Anfang der WAV Datei und laesste den linken Mausknopf los. Nun klickt man oben auf "Bearbeiten", und drunter auf "Kopieren nach Datei..." und speichert die Datei mit einem Namen "001.wav" in einem beliebigen Ordner seiner Wahl, zum Beispiel "C:\TEMP_WAV".

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Nach dem Speichern klickt man auf Ausschneiden, damit das noch markierte soeben gespeicherte Lied aus dem Inhalt verschwindet. Beim Schliessen der Radio-WAV Datei wird man gefragt "Moechten Sie die Aenderungen speichern ?", hier klickt man auf "Nicht Speichern" und loescht danach die RADIO WAV Datei. So faehrt man fort bis man alle WAV Dateien durchsucht hat, und am Ende die Lieder in 001.wav, 002.wav, 003.wav usw im Ordner vorliegen.
Zwischenfrage Anfang
Die WAV Dateien sind immer ca 1 Stunde land. Es wurde ein Lied am Ende einer WAV Datei-A gefunden, dass jedoch in der naechsten WAV Datei-B weitergeht. Kann man dieses Lied auch retten ? Die Antwort: Ja. Dazu oeffnet man im Nero Wave Editor die Datei B, zoomt rein und markiert das Lied vom Anfang, dann klickt man auf "Bearbeiten" und dann auf "Kopieren in Zwischenablage von Windows". Jetzt oeffnet man die WAV Datei-A im Nero Wave Editor, zoomt nicht rein, und klick mit der linken Maustaste weit recht so dass man die vertikale Linie (Markierung sieht), jetzt drueckt man auf der Tastatur noch die Pfeil Rechts Taste bis die Linie auch wirklich ganz rechts am Ende der Date-A ist. Jetzt klickt man auf "Bearbeiten" und dann "Einfuegen", und dann zoomt man rein, startet die Wiedergabe und prueft ob der Uebergang von Datei-A nach eingefuegtem Inhalt nach Datei-B perfekt ist. Es sollte perfekt sein wenn man alles richtig macht.
Zwischenfrage Ende
Ab hier kann man natuerlich auch WAV Dateien von Audio CDs dem "TEMP_WAV" Ordner hinzufuegen. Wie man Adio CD Lieder als WAV auf Festplatte speichert, das entnehmen Sie bitte Guugl. Anleitungen gibts genuegend, beachten Sie dabei das Copyright. Letzendlich sind das alles WAV Dateien die nun in FLAC, OGG Vorbis oder MP3 umgewandelt werden sollen. Wichtig ist, dass wir bei der Umwandlung nach OGG Vorbis oder MP3 die maximal moegliche Qualitaet behalten wollen, weil beide Kompressionstechnologien verlusbehaftet sind. Fuer FLAC brauche ich das nicht zu erwaehnen, weil FLAC eine verlustfreie Kompressionstechnologie ist. Wer jetzt glaubt, dass die vorliegenden WAV Dateien sofort umgewandelt werden koennen, der irrt sich. Die WAV Dateien koennen unteschiedlichen Samplingformates sein, eventuell 48000 hz bei Radio und 44100 hz bei CD WAV, abgesehen davon sind diese auch noch in STEREO und muessen nach MONO konvertiert werden. Lange Zeit habe ich nach einem gescheiten Konverter gesucht, der STEREO nach MONO umwandelt. Sowohl mit dBpoweramp als auch eine Demo Version vom Profi Sound Editor Steinberg Wavelab hatte ich das einmal versucht. Das Ergebnis war, dass nach der Konvertierung die Mono WAV Datei doppelt so laut war. Beide Editor haben also den linken und auch den rechten Kanal ineinander addiert, das ist voellig falsch. Ich habe weitergesucht nach einem geeigneten STEREO nach WAV Editor, und mit dem Nero Wave Editor habe ich ein perfektes Ergebnis bekommen, von beiden STEREO Kanaelen wurde der Durchschnitt berechnet, die Lautstaerke wurde dadurch nicht doppelt so laut. Wir gehen nun zu dem Ordner wo wir unsere gefundene Lieder 001.wav usw gespeichert haben. Auch dort kopieren wir eine Nero Wave Editor Verknuepfung rein, und schmeissen die erste WAV Datei per Drag und Drop auf die Verknuepfung.

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Dadurch oeffnet sich der Nero Wave Editor. Wir konvertieren erst einmal direkt nach Mono 16 Bit 44100 hz. Dazu klickt man auf "Bearbeiten" und dann auf "Abtastformat konvertieren...". Im folgenden Fenster entfernt man das Haekchen bei "Stereoaufnahme", waehlt Samplerate 44100, Bittiefe 16 Bit und bei Anti-Aliasing-Filter nimmt man Schneller-Anti Aliasing Filter.

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Nach der Konvertierung in MONO sieht der Nero Wave Editor so aus.

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Wie man sehr deutlich an diesem Beispiel sieht, ist dass der Pegel bis maximal 60 geht. Wir den Pegel aber bis 100 haben. Dazu muss man die Datei Normalisieren. Man klickt oben auf "Lautstaerke" und dann auf "Normalisieren".

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Im folgenden Normalisieren-Fenster muss man darauf achten dass der Pegel auf der linken Seite ganz oben ist, links unten sollte 0 db stehen. Jetzt klickt man auf OK.

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Dadurch wird das Lied normalisiert. Nur in seltenen Faellen reicht Normalisieren aus. Betrachten wir das Bild oben genau, dann sieht man dass der DURCHSCHNITT der Lautstaerke auch nach dem Normalisieren immer noch 80 bis 85 bewegt. In diesem Beispiel sind lediglich 2 Pegel die bis 100 heranreichen. Das Normalisieren hat genau diese 2 (lautesten) Pegel genommen, und diese bis 100 gebracht, die restlichen Pegel in Relation mitverstaerkt. Schlimmster Fall: Stellen wir uns vor, wir haben ein sehr sehr leises Lied mit einem einzigen Knackser der bis 100 reich, das Normalisieren bringt hier also nichts. Ziel ist es, den Durchschnitt der Lautstaerke auf 90 bis 95 zu bringen. Unser Fall von oben ist schon fast fertig. Man muss nur noch einmal die Lautstaerke manuell um 1 db erhoehen. Dazu klickt man oben auf "Lautstaerke", dann auf "Lautstaerkeaenderung". Das Lautstaerkeaenderung-Fenster erscheint.

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Hier muss man den Regler auf der linken Seite um 1 nach oben schieben, so dass unten 1 db erscheint. Jetzt klickt man auf OK und das perfekte Ergebnis erscheint.

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Wie man sehr deutlich sieht liegt der Durchschnittspegel jetzt bei 95. Sollte die Lautstaerkeaenderung um 1 db nicht ausreichen, so erhoeht man die Lautstaerke zwei bis drei mal um 1 db bis der Durchschnittspegel 95 erreicht. Jetzt schliesst man den Nero Wave Edit und klickt auf Speichern. Denselben Vorgang wendet man an alle noch unbearbeitete WAV Dateien an, dadurch hat man verhindert dass spaeter bei der Wiedergabe aus der Musiksammlung ein Lied zu leise ist, und wenn man die Lautstaerke erhoeht hat, dass das naechste Lied dann auf einmal zu laut ist. Mit dieser Vorgehensweise sind alle Lieder in einem einheitlichen Mono-Format und haben die Lautstaerke im Bereich 85 bis 95, nie zu leise, aber auch nie zu laut. Bevor man die fertigen WAV Lieder nun komprimiert, sollte man noch Dateinamen vergeben. Meine Empfehlung: Das erste Zeichen des Dateinamens sollte ein Buchstabe sein, damit falls man spaeter die Lieder Kategorisieren moechte. Pro Kategorie darf es nur einen Ordner geben, in der die komprimierte Dateien hinzugefuegt werden. Dies hat den Vorteil dass man spaeter kein Ordner-Chaos hat. Zu viele Unterordner koennen von den meisten MP3 Playern nicht erkannt werden und fuehren zu vermeidbaren Problemen. Damit bei gleichem Lied als Maxi Version eine bereits in der Sammlung bestehende Datei nicht ueberschrieben wird, ist es zwingend notwendig eine fortlaufende Nummer nach dem ersten Zeichen zu haben. Danach folgt ein Unterstrich, dann der Interpret, dann ein " - ", dann der Titel. Der Rest ist nur noch Punkt und Dateiendung. Hier ein Beispiel:
M0269_INTERPRET - TITEL.WAV
Annahme: Im Musiksammlungsordner befinden sich bereits einige hundert Dateien, und man braucht vor der Umbenennung der WAV Dateien die erforderliche Nummer mikt der es weitergeht, die findet man ganz einfach. Die Datei mit der hoechsten Nummer befindet sich im Musiksammlungsordner im Windows Explorer ganz unten. Diese Nummer + 1 ist die neue zu vergebende Nummer an die WAV Dateien. Man muss immer so vorgehen damit man nicht mehrmals diesele Nummern in den Dateien hat. Was uns jetzt vorliegt, sind unsere fertige WAV Dateien, die vor der Komprimierung umbenannt werden muessen. Die Nero Wave Editor Verknuepfung loescht man erst mal wieder aus dem Ordner.

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Jetzt ermittelt man die fortlaufende Nummer aus der Sammlung, also die hoechste Nummer in der Sammlung + 1, und startet das mittlerweile 10 Jahre alte Programm file00.exe "Dateien Nummerieren". Dort geht man im linken Fenster auf den Ordner, wo die WAV Dateien liegen und klickt auf den Button "Alle Auswaehlen". Bei Bezeichner 1 gibt man seinen Kategoriebuchstaben und eine 0 ein, bei Bezeichner 2 gibt man folgendes ein "_INTERPRET - TITEL", in diesem Fall jedoch belasse ich bei "_X - Y", weil es logisch ist dass X fuer INTERPRET und Y fuer TITEL steht. Im Feld hinter Start gibt man die hoechste Nummer in der Sammlung + 1 ein, zum Beispiel 276 und klickt auf den Button links unten auf "Dateien Nummerieren" und dann auf OK.

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Dadurch werden die Dateien umbenannt. Die 0 nach dem ersten Buchstaben habe ich deshalb eingesetzt, weil man in Zukunft schon sehr bald mehr als 999 Dateien haben kann und alle Dateien somit nicht erneut umbenennen muss. Nach diesem Schema hat man Reserven bis 9999 Dateien, und das reicht locker.

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Die WAV Dateien haben eine Groesse von
185 MB (193.995.594 Bytes)
Wenn man bei dem einen oder anderen Lied den Interpret und Titel kennt, kann man die Datei jetzt umbenennen. Das kann man aber auch nach der Komprimierung immer noch tun.

Frage: Wie bekomme ich aus den WAV Dateien jetzt die beste Qualitaet mit MP3 ?

Antwort:
Ueberall hoert man von MP3, jeder hat MP3, und jeder will MP3... was aber ist mit der Qualitaet... ich moechte an dieser Stelle nicht darueber schreiben wie viel und wie lange ich mich mit diesem Thema befasst habe, sondern lediglich eine Uebersicht ueber qualitative Kompressionstechnologien und den einzig sinvollen Weg, qualitative MP3 zu erzeugen zeigen... denn das, was die breite Masse an MP3 besitzt und auch bei den Musikportalen gegen Bezahlung downloadbar ist, ist absolut minderwertig und hat mit Qualitaet nichts am Hut.
Die besten Audioformate sind:
1. WAV (verlustfrei unkomprimiert) 689,0625 kbits/s pro Kanal
2. FLAC (verlustfrei komprimiert) ca 455 kbits/s pro Kanal (+ - 150 kbits)
3. OGG Vorbis (verlustbehaftet komprimiert) ca 250 kbits/s pro Kanal
4. MP3 (verlustbehaftet komprimiert) 160 kbits/s pro Kanal

Allgemein gilt:
Regel 1: Je hoeher die Bitrate, deste besser die Qualitaet.
Regel 2: Je neuer die Kompressionstechnologie, desto besser die Qualitaet bei gleicher Bitrate.
Regel 3: Je aufwaendiger die Kompression, desto mehr Rechenleistung pro Sekunde ist erforderlich. Es gibt unterschiedliche Kompressionsschritte, einfache Kompression (Single-Pass) und Kompression auf der Kompression, synchrone Kompression oder Asynchrone Kompression. Mehr darueber findet man im Guugl.

WAV ist zur Produktion und fuer die Bearbeitung geeignet, ein Format fuer das Tonstudio, belegt 100 % speicherplatz.

FLAC ist qualitativ identisch mit WAV. FLAC eignet sich fuer professionelle ROM Zwecke bei gleichzeitiger Einsparung von Speicherplatz, es wird ca 66 % Speicherplatz im Vergleich zu WAV benoetigt.

OGG Vorbis ist ein Patent freies, kostenloses Kompressionsformat, das dem MP3 qualitativ und technologisch ueberlegen ist weil es neuer ist. Es benoetigt ca 33 % Speicherplatz.

MP3 schraenkt die Bitrate laut Spezifikation auf maximal 160 kbits/s pro Kanal ein, dadurch wird nur zwar noch ca 23 % Speicherplatz benoetigt, ob es sich fuer die Archivierung wirklich eignet, muss jeder selbst entscheiden. Ist man bereit Verluste in Kauf zu nehmen um Speicherplatz zu sparen. In Zeiten von 1 TerraByte Festplatten kann von Speicherplatzmangel eigentlich nicht die Rede sein, eher jedoch, dass das MP3 Format fast ueberall abspielbar ist, wogegen OGG Vorbis egentlich nur auf dem PC, weil es noch immer fuer OGG Vorbis noch immer an Abspielgeraeten mangelt.

Problematik bei MP3: Hoerbare Unterschiede sind bei 160 kbits Pro Kanal nur dann schwer feststellbar, wenn gewisse Parameter beim Komprimieren eingegeben wurden. Auch wenn die Bitraten bei 2 MP3 Dateien identisch sind, so kann es dennoch passieren, dass eine besser klingt als die andere. Die breite Masse verfuegt MP3 in eine Bitrate von 64 kbits/s pro Kanal, auch die meisten MP3 Programme versprechen CD-Qualitaet bei dieser Bitrate. Davon ist in jeder Hinsicht abzuraten, denn das hat mit CD-Qualitaet nichts zu tun und ist nur Werbung.

So und nun wollen wir die WAV Dateien in FLAC, oder OGG Vorbis oder MP3 umwandeln. Welches Format ist das richtige fuer mich ??
Meine Empfehlung: Die (digitalen) Radiosender senden im verlustbehafteten MP2 Format. Eine Komprimierung dieser Daten nach FLAC wuerde nur Speicherplatz verschwenden. Geeignet waere also MP3 mit 160 kbits/s pro Kanal, wenn man nur Radio Aufnahme komprimiert. Aber: Da man auch lieder von der eigenen CD Sammlung mit in die Musiksammlung hinzufuegt, und diese Daten aber (theoretisch) Verlustfrei vorliegen, wuerde man mit dem MP3 Format zu viele Verluste in Kauf nehmen. Also waere das MP3 Format an dieser Stelle nicht geeignet sondern das verlustfreie FLAC Format. Nun muss man abwaegen, woraus besteht die Musiksammlung ? Wenn zu 66 Prozent aus Liedern der eigenen CD Sammlung, dann ist FLAC empfohlen. Hat man mehrheitlich Radioaufnahmen, dann wird MP3 empfohlen. Wenn die Musiksammlung zu ca 50 Prozent aus Radioaufnahmen und zu ca 50 Prozent auf CD Liedern besteht, dann ist OGG empfohlen. Insgesamt fuer alles geeignet ist das OGG Vorbis Format, weil hier die Bitrate auf bis zu ca 250 kbits/s pro Kanal erhalten bleibt, und somit Verluste sehr gering gehalten werden. Aber erneut kommt ein aber: OGG Vorbis kann man nirgends Abspielen, MP3 jedoch ueberall. Also faehrt man zweigleisig, und komprimiert sowohl nach OGG Vorbis als auch MP3. Zu Hause kann man per PC und HI-FI Anlage OGG Vorbis abspielen, und im MP3 Player oder unterwegs um Auto dann die MP3 Dateien. Zu Demonstrationszwecken zeige ich aber auch, wie man FLAC Dateien erzeugt. Da FLAC das maechtigere Format ist, wird das zuerst beschrieben. Man muss die flac.exe von der Hersteller Homepage runterladen und auch die FLAC Frontend, die FLAC Frontend kopiert man in den selben Ordner wo sich die flac.exe befindet. Man startet die FLAC frontend.exe, falls eine Fehlermeldung erscheint, muss man die MSCOMCTL_OCX_libraryfiles.exe runterladen und installieren, das sind irgendwelche DLLs die benoetigt werden fuer die FLAC frontend.exe. Dort klickt man auf Add Files und fuegt alle WAV Dateien ein. Die Level Options setzt man auf 8 (maximale verlustfreie Kompression), und klickt rechts unten bei Output directoy auf ... und waehlt dort den Ordner wo die FLAC Dateien gespeichert werden sollen, dann klickt man auf den Button Encode.

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Es erscheint das CMD Fenster und die FLAC Dateien werden erzeugt. Am Ende drueckt man im CMD Fenster auf eine beliebige Taste. Nun sind die FLAC Dateien im eingestellten Ordner verfuegbar.

radioaufnehmen-42.jpg

Die FLAC Dateien haben eine Groesse von
134 MB (141.487.732 Bytes)

Nun zu OGG Vorbis: Man startet die oggdropXPd.exe nachdem man es von Guugl runtergeladen hat, es erscheint ein Fenster mit einem Fisch "Drop Files Here". Rechter Mausklick drauf, Encoding Options und alles so einstellen wie im folgenden Bild. Wichtig ist eigentlich nur dass man Quality Setting 10,00 einstellt.

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Dann schliesst man mit einem Klick auf den Accept Button unten. Erneut rechter Mausklick auf den Fisch und dann Select Output Directory den Ordner waehlen wo die OGG Vorbis Dateien gespeichert werden sollen, Set Other Output Directory AS einstellen und dann auf Accept klicken.

radioaufnehmen-39.jpg

Jetzt die WAV Dateien im Windows Explorer alle markieren und per Drag und Drop auf den Fisch draufschmeissen, der Fisch beginnt sich zu drehen. Diesen Vorgang nenne ich "Dreh den Fisch". Wenn der Fisch sich fertiggedreht hat, hat man die OGG Vorbis Dateien vorliegen.

radioaufnehmen-40.jpg

Die OGG Vorbis Dateien haben eine Groesse von
59,0 MB (61.908.890 Bytes)

Nun zu MP3:
Man muss Lame.exe und Razor Lame von Guugl runterladen (falss noch nicht getan), beide speichert man in ein und denselben Ordner, startet dann Razor Lame. Dort klickt man auf Edit und dan auf Options. Ganz oben beim LAME Feld klickt man rechts auf das Ordnersymbol und waehlt die Lame.exe aus (je nachdem in welchem Ordner man diese vorher gespeichert hat) und klickt dann auf OK.

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Jetzt klickt man Edit und dann auf LAME Options. Da hier viele Dinge einzustellen sind, zeige ich das am Besten anhand von Screenshots. Bei General schiebt man den Regler nach rechts bis Current bitrate: 160 kbit anzeigt. Bei Mode stellt man Mono ein. Bei Output directory auf use below stellen, rechts auf Ordner Symbol klicken und den Ordner auswaehlen wo die MP3 Dateien gespeichert werden sollen.

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Man klickt auf Advanced, Optimization setzt man auf None, bei Options Haekchen entfernen bei Include CRC-Checksums, bei Flags Haekchen rein bei Copy und Haekchen raus bei Copyright, bei Filing Haekchen raus bei Delete source file after processing.

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Jetzt klickt man auf VBR und das Haekchen dort muss entfernt werden.

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Jetzt klickt man auf Expert, Haekchen raus bei allow block types to differ between channels, Haekchen rein bei disable all filtering, Haekchen raus bei disable bit reservoir, Haekchen raus bei disable short blocks, Haekchen raus bei comply as much as possible to ISO MPEG spec, ATH control setzt man auf default, q Level setzt man auf 0, Custom Otions muss leer sein, Haekchen raus bei Only use custom options.

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Als letztes klickt man auf Audio Processing, Output sampling frequency waehlt man default, Haekchen raus bei Highpass filtering frequency, Haekchen raus bei Lowpass filtering frequency.

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Man klickt nun rechts oben auf den Save Options Button und vergibt einen beliebigen Namen und speichert das Optionen-Einstellungen Profil, jetzt klickt man unten auf den OK Button und Razor Lame zeigt ganz unten in der Status Leiste
-b 160 -m m -o -q 0 -k
Das sind die Parameter fuer die maximale MP3 Qualitaet, die wir soeben eingestellt haben. Man geht jetzt zum Windows Explorer und markiert alle WAV Dateien und schiebt diese per Drag and Drop in den Razor Lame rein, dann klickt man links oben auf den Button Encode, der Kompressionsvorgang beginnt.

radioaufnehmen-49.jpg

Nach der Kompression hat man die MP3 Dateien im zuvor eingestellten Ordner.

radioaufnehmen-50.jpg

Die MP3 Dateien haben eine Groesse von
41,9 MB (44.006.398 Bytes)

Fassen wir mal zusammen, in diesem Beispiel war das Ausgangsmaterial (nur die ausgewahlten Lieder) verlustbehaftet komprimiert mit 192 kbits/s STEREO bei 48000 hz ausschliesslicht (digital) Radioaufnahme mit einer Spielzeit von 36 Minuten und 34 Sekunden. Somit gilt:
Die MP2 Dateien hatten eine (nachgerechnete) Groesse von
51,42 MB
Die WAV Dateien haben eine Groesse von
185 MB
Die FLAC Dateien haben eine Groesse von
134 MB
Die OGG Vorbis Dateien haben eine Groesse von
59,0 MB
Die MP3 Dateien haben eine Groesse von
41,9 MB

WAV benoetigt 100 Prozent Speicherplatz (unkomprimiert).
FLAC benoetigt 134/185=72 Prozent Speicherplatz (velustfrei komprimiert).
OGG Vorbis benoetigt 59/185=32 Prozent Speicherplatz (velustbehaftet komprimiert).
MP3 benoetigt 42/185=23 Prozent Speicherplatz (velustbehaftet komprimiert).

Kompressions Ratio Angaben beziehen sich immer auf Quell-Material, und kann bei gleicher Spielzeit 36 Minuten und 34 Sekunden, Mono, 16 Bit und 44100 hz sehr unterschiedlich sein, ausser bei MP3, denn hier habe ich bewusst CBR eingesetzt um maximale Qualitaet sicher zu stellen.

Offene Frage: Wie wandelt man die komprimierten Dateien wieder zurueck nach WAV zur Bearbeitung und danach wieder in andere Formate zu komprimieren ?
Die Antwort:
# Von FLAC nach WAV: FLAC frontend.exe starten. Die FLAC Dateien in die FLAC frontend.exe per Add Files Button hinzufuegen, und dann auf Decode Button klicken.
# Von OGG nach WAV: OggdropXPd.exe starten. Die OGG Dateien auf den Fisch per Drag and Drop schmeissen, der Fisch dreht sich und wandelt nach WAV im Output Directory.
# Von MP3 nach WAV: Razor Lame starten, die MP3 Dateien per Drag and Drop in Razor Lame schmeissen und oben auf Decode Button klicken, die WAV Dateien werden im Output Directory erzeugt.

Welche hoerbare Verluste nimmt man mit Bitraten unter 160 kbits/s pro Kanal bei MP3 in Kauf ? Die Frage anders gestellt: Wie finde ich heraus welche Bitrate fuer mich ausreicht ? Dazu ein kleiner Benchmark: Laden Sie das Programm Winamp herunter und installieren Sie es. Laden Sie das kostenlose Komprimierungstool 7-ZIP herunter und installieren es. Auch diese Benchmark Dateien herunterladen, darin befinden sich Dateien mit unterschiedlichen Bitraten, mit einer Spielzeit von jeweils ca 30 Sekunden.

radioaufnehmen-52.7z

Die 7z Datei oeffnen Sie mit dem 7-ZIP Programm. Sie muessen daraufhin ein Passwort eingeben, das Passwort lautet:
bitratentest

und danach entpacken Sie den kompletten Inhalt. Im Ordner AUDIOTEST befinden sich folgenge Dateien

radioaufnehmen-51.jpg

Nun starten Sie Winamp, die Playliste muss leer sein, und fuegen Sie A280_BITRATE_TEST.ogg per Drag and Drop in die Playlist. Diese Datei dient als Referenz Qualität und wird bei jedem Schritt mit den anderen Dateien verglichen. Als zweite Datei in die Playslist fuegen Sie K032_BITRATE_TEST.mp3 ein. Im Winampr schalten Sie Repeat: Track ein (ganz rechts der Knopf ueber dem 123 Knopf) und starten mit Tastaturknopf X die Wiedergabe. Jedes mal wenn Sie Tastaturknopf B druecken startet die Wiedergabe der anderen Datei. So koennen Sie mehrmals schnell hin und herschalten und bemerken die deutlich hoerbare Unterschiede. Das Winamp Fenster koennte so aussehen:

radioaufnehmen-53.jpg

Mal ganz ehrlich, haben Sie den Unterschied gehoert ?
# Wenn ja: Die K032_BITRATE_TEST.mp3 war zu schlecht im Vergleich zu A280_BITRATE_TEST.ogg. Sie muessen A280_BITRATE_TEST.ogg nun mit der naechsten besseren Datei vergleichen, in diesem Fall mit J040_BITRATE_TEST.mp3. Dazu muss K032_BITRATE_TEST.mp3 mit dem ENF Knopf aus der Playlist entfernt werden und J040_BITRATE_TEST.mp3 per Drag and Drop in die Playlist hinzugefuegt. Fuehren Sie diesen Vergleich mit A280_BITRATE_TEST.ogg Datei fuer Datei fort bis Sie keinen Unterschied mehr hoeren koennen.
# Wenn nein: Sie haben eine Datei bei dem Sie keinen Unterschied zu A280_BITRATE_TEST.ogg festellen koennen. Lesen Sie weiter unten welche Bitrate diese Datei hat. Das ist ihre persoenliche Bitrate mit der Sie zufrieden sind. Bitte beachten Sie, wenn Sie STEREO MP3 hoeren wollen, so muessen Sie die soeben ermittelte Bitrate mit 2 multiplizieren.

A280_BITRATE_TEST.ogg = 280 kbits/s Mono
B160_BITRATE_TEST.mp3 = 160 kbits/s Mono
C128_BITRATE_TEST.mp3 = 128 kbits/s Mono
D112_BITRATE_TEST.mp3 = 112 kbits/s Mono
E096_BITRATE_TEST.mp3 = 96 kbits/s Mono
F080_BITRATE_TEST.mp3 = 80 kbits/s Mono
G064_BITRATE_TEST.mp3 = 64 kbits/s Mono
H056_BITRATE_TEST.mp3 = 56 kbits/s Mono
I048_BITRATE_TEST.mp3 = 48 kbits/s Mono
J040_BITRATE_TEST.mp3 = 40 kbits/s Mono
K032_BITRATE_TEST.mp3 = 32 kbits/s Mono

Anderes Thema: Was sind Metadaten und ID3 Tags ? Braucht man die ?
Antwort: Meine Empfehlung: Am besten die Finger davon lassen, Metadaten und ID3 Tags sind zusaetzliche Informationen die innerhalb der Datei gespeichert werden koennen. Bei jeder Änderung dieser Daten ändert sich jedoch auch das Dateidatum, so weiß man nie ob die Datei wirklich die neueste ist. Außerdem koennen Metadaten und ID3 Tags private Daten speichern, ueber diese koennte man ausspioniert und verfolgt werden. Deshalb: Metadaten wie ID3 Taggs immer loeschen und niemals in Dateien speichern. Metadaten Einträge sollten besser in einer Datenbank gespeichert werden, noch gibt es jedoch kein Programm dafür.

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